Mühldorfer Bürgerinitiative "Gedenken Todesmarsch von Dachau"

Der Mühldorfer Gedenkzug 1999 fand am Samstag, den 1. Mai statt Er führte Vom Ort Ecksberg am Westrand der Stadt Mühldorf zum ehemaligen KZ Lager Mettenheim und zur Bunkerbaustelle im Mettenheimer Holz, zum KZ Holzgasse ("Waldlager") im Ampfinger Holz und von dort zum Bahnhof Ampfing, wo die Häftlinge der beiden Lager in Güterwaggons verladen wurden, mit denen sie über München bis zum Starnberger See (Tutzing, Seeshaupt, Iffeldorf) transportiert wurden.

In Ecksberg, an den beiden Lagerstandorten, an der Bunkerbaustelle und am Ampfinger Bahnhof wurden von den Bürgermeistern der jeweiligen Orte Worte des Gedenkens gesprochen.

Der Zug wurde von Franz Mittermeier geleitet, der als Bub den Häftlingen Brot in den Wald brachte und dessen Vater drei Häftlinge bis zur Ankunft der alliierten Truppen auf seinem Bauernhof versteckte.

Folgende Unterlagen dokumentieren diesen Gedenkzug:

  • Plakat und Presseausschnitte
Plakat des Gedenkzuges in Mühldorf 1999 Zeitungsartikel: Juden auf Todesmarsch versteckt
Zeitungsartikel: Bunkergelände soll Mahnmal werden Zeitungsartikel: Gedenkzug zu den Bunkern
  • Bürgerinitiative und Karten der Lager
Mitglieder der Initiative Brief der Initiative zur Motivation
Karte mit Positionen der Lager Karte mit Positionen der Lager
  • Fotos
Jochen Vogel spricht Gedenkworte in der Ruine des Bundergewölbes
  1. Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a. D. und Gründungsvorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie", spricht Gedenkworte in der Ruine des Bunkergewölbes, die zum Moloch für Tausende von Zwangsarbeitern wurde. Max Mannheimer musste im Mühldorfer Bunkerbau schuften.