Todesmarsch von Dachau

Erinnern - Forschen - Gedenken

Zehntausende von Häftlingen des KZ Dachau und seiner Außenlager wurden Ende April 1945 in Richtung Alpen getrieben. Viele starben auf den Märschen und Bahntransporten von Dachau, Kaufering/Landsberg, Mühldorf, München-Allach und München-Riem in Richtung Alpen.

Erinnern - Die Kinder und Jugendlichen sind schon in die Gedenkarbeit integriertVersöhnung - Überlebende nehmen an den Gedenkzügen teil - Weg vom Gräfelfinger MahnmalErinnern - Gedenkzug im Würmtal - Zusammenkunft am Mahnmal in Gauting

Entlang der Strecke des "Todesmarsches von Dachau" und zwei weiteren Evakuierungsmärschen von Häftlingen der Außenlager Allach und Kaufering haben die Würmtal-Gemeinden Gauting, Gräfelfing, Krailling und Planegg Mahnmale errichtet, die an dieses Verbrechen in den letzten Kriegstagen erinnern. Solche Denkmale stehen mittlerweile in allen Orten zwischen Dachau und Waakirchen, dem Ort der Befreiung. Eines steht in Jerusalem.

Seit dem Jahr 1998 veranstalten wir Gedenkzüge zur Erinnerung an den "Todesmarsch von Dachau", zunächst als Würmtaler Bürgerinitiative, seit März 2007 als eingetragener Verein "Gedenken im Würmtal". Hunderte engagierter Bürger und viele Überlebende der Todesmärsche nehmen alljährlich daran teil. Andere Gemeinden folgten diesem Beispiel.

Teilnahme - Bürgermeister schreiten voranGedenken am Mahnmal GräfelfingEmotion - Kinderchor der Musikschule Planegg singt am Mahnmal Planegg

Diese Internetseite soll über unsere Gedenkarbeit im Würmtal informieren, unsere Forschung über die Todesmärsche des KZ-Komplexes Dachau und seiner Außenlager und über unsere freundschaftlichen Kontakte mit Überlebenden in Israel.

Autor und verantwortlich für den Inhalt: Dr. Friedrich Schreiber, 82166 Lochham b. München, Ulmenstr. 2. E-Mail: dr.schreiber@freenet.de, Tel. 089-853391